Windpark Herzhausen
Projektsteckbrief

In den Gemeinden Gladenbach und Dautphetal sollen je Gemeinde drei neue Windkraftanlagen gebaut werden. Mit den insgesamt sechs neuen Windkraftanlagen in Gladenbach und Dautphetal haben wir zum einen die Chance, unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten und damit Ökologie und Ökonomie zu vereinen.

Wir errichten in den beiden Kommunen jeweils drei leistungsstarke Anlagen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Dadurch bringen wir den dringend benötigten Ausbau der Onshore-Energiegewinnung auf den Weg, liefern sichere, saubere Energie und investieren in eine wirtschaftsstarke Region und den Standort Deutschland.

Karte des Projektgebietes
Gemeinde Vöhl
Technik

In Dautphetal und Gladenbach ist die Errichtung von insgesamt 6 Windenergieanlagen des Typs XY des Herstellers XY geplant - 3 je Gemeinde. Dieser Anlagentyp entspricht dem neuesten Stand der Technik und hat eine Gesamthöhe von je XY m bei einem Rotordurchmesser von XY m und einer Nabenhöhe von XY m. Die Leistung eines Windrads beträgt XY MW, die Gesamtleistung entspricht XY MW. Mithilfe der neuen Technik kann Energie für XY Vierpersonenhaushalte produziert werden.

Verschiedene Betriebssysteme werden bei der Planung bedacht: So haben die Windkraftanlagen eine automatische Schattenabschaltung sowie eine Fledermaus- und Vogelabschaltung.

Informationen Windenergieanlagen

WEA Anzahl: 6
 

Typ: XY
 

Hersteller XY
 

Rotordurchmesser: XY m
 

Leistung je WEA: XY MW
 

Gesamtleistung: XY MW
 

Nabenhöhe: XY m
 

Gesamtbauhöhe: XY m
 

Energieproduktion: XY
 

Versorgte Haushalte: XY

Genehmigungsverfahren
Formelles Genehmigungsverfahren

Die letzten Nachforderungen konnten dem Regierungspräsidium übergeben werden. Die öffentliche Auslegung der Antragsunterlagen zum Bau der sechs geplanten Windkraftanlagen startet voraussichtlich Anfang 2023. Transparenz ist uns ein großes Anliegen, weswegen wir uns freiwillig für diese Art des formellen Genehmigungsverfahrens entschieden haben. Den Baubeginn haben wir für das Ende 2023 eingeplant, die Inbetriebnahme wird voraussichtlich 2024 erfolgen.

Wir planen den Bau der Windräder in Dautphetal und Gladenbach auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben. So müssen Windkraftanlagen mit einer Gesamtbauhöhe von mehr als 200 Metern einen Mindestabstand von 1.100 Metern  Entfernung zu Wohn-, Misch- und Kerngebieten aufweisen. Diesen Richtlinien entspricht unser Vorhaben vollumfänglich.

Wie können Sie sich beteiligen?

Die PNE AG hat sich bewusst für das förmliche Genehmigungsverfahren entschieden, um den Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu geben, sich intensiv bei dem Verfahren einbringen zu können. Verfahrensschritte:

  • Das Vorhaben muss öffentlich bekannt gegeben werden
  • Den Antrag & zugehörige Unterlagen einen Monat lang öffentlich auslegen
  • In Auslegungszeit & zwei Wochen darüber hinaus kann die Öffentlichkeit gegenüber der Behörde Einwände vorbringen
  • Auf Basis der Einwände entscheidet die Behörde, ob es einen Erörterungstermin gibt, bei dem diese Einwände genauer erläutert werden können
  • Nach Erörterungstermin & Beteiligung weiterer betroffener Behörden fällt die Entscheidung über den Genehmigungsantrag (was wiederum veröffentlicht werden muss)

Unser Dialogangebot

  • Wir legen großen Wert auf einen ehrlichen, transparenten und verlässlichen Dialog. Unser Ziel ist es, alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Akteure und Akteurinnen in unser Zukunftsprojekt einzubinden und sich auf Augenhöhe auszutauschen.
  • Für alle Fragen und Vorschläge freuen wir uns über eine Nachricht: dialog-herzhausen(at)pne-ag.de.

 

2021
Erfüllung der Nachforderungen
2022
Öffentliche Auslegung
2023
Baubeginn
2024
Inbetriebnahme
Umwelt

Bei der Planung unseres Projekts berücksichtigen wir selbstverständlich den Natur- und Artenschutz. Wir haben in enger Zusammenarbeit mit der Oberen Forst- und Oberen Naturschutzbehörde alle forst- und naturschutzfachlichen Regelungen berücksichtigt, sorgfältig abgewogen und sind zu dem Zwischenergebnis gekommen, dass das Vorhaben den naturschutzrechtlichen Anforderungen entspricht.

Kontakt

 

Bei Fragen oder Anregungen rund um das PNE Windkraftvorhaben in Dautphetal und Gladenbach wenden Sie sich gerne an unser Projektteam. Projektleiter ist Benjamin Nowak. Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail: dialog-herzhausen(at)pne-ag.de

Benjamin Nowak
Q&A
Warum treibt die PNE-Gruppe den Ausbau von Windkraftanlagen voran?

Mit dem Ausbau von Windkraftanlagen hat die PNE-Gruppe die Chance, effizienten Klimaschutz zu betreiben und die Energiewende in Deutschland voranzubringen. Die PNE-Gruppe bringt den dringend benötigten Ausbau der Onshore-Energiegewinnung auf den Weg, liefert eine sichere und saubere Energie und setzt sich dafür ein, dass konventionelle Energiequellen zunehmend durch grünen Windstrom ersetzt werden und Deutschland unabhängiger von Energieimporten wird. Damit unterstützt die PNE-Gruppe nicht zuletzt das von der Bundesregierung proklamierte Ziel, bis 2030 mindestens 80 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien produzieren zu können.

Was sind die Vorteile von Windenergie?

Wind ist eine natürliche, unerschöpfliche und saubere Energiequelle. Eine Windkraftanlage verursacht keine schädlichen Emissionen wie Smog oder Treibhausgase. Das heißt, Windenergie belastet die Luft nicht wie etwa Kraftwerke, die auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl oder Erdgas angewiesen sind und dabei Feinstaub, Stickoxide und Schwefeldioxid ausstoßen. Windkraftanlagen benötigen nicht viel Land, Grundstücke mit einer Windkraftanlage können also weiterhin, z. B. landwirtschaftlich, genutzt werden.

Kann Deutschland in wirtschaftlicher Hinsicht vom Ausbau der Windenergie profitieren?

Windenergienutzung bietet mittelfristig das wirtschaftlich größte Ausbaupotenzial unter den erneuerbaren Energien. Stromerzeugung durch Windenergie ist daher ein zentraler wirtschaftlicher Pfeiler in der Energiewende. Deutschland profitiert von der Windenergie, da sie rohstoffarm ist. Der Ausbau von Windenergieanlagen in Deutschland trägt dazu bei, weniger Strom zu importieren und sukzessive fossile Brennstoffe zu ersetzen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert also langfristig nicht nur in ökologischer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht. Nicht zuletzt schafft der Bau von Windenergieanlagen wertvolle Arbeitsplätze. Im Jahr 2019 waren in Deutschland laut dem Umweltbundesamt ca. 300.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. Mit 105.700 Beschäftigten war Windenergie dabei die wichtigste Branche. Zudem sichern Windkraftanlagen Gemeinden ein dauerhaftes Einkommen, etwa durch Gewerbesteuerzahlungen und Pachteinnahmen.

Welche rechtlichen Aspekte sollte eine Kommune beachten?

Eine Kommune sollte einen sogenannten Flächennutzungsplan aufstellen, der darlegt, wo Windenergieanlagen gebaut werden dürfen und wo die Flächen konkretisiert werden. Hierzu müssen bestimmte Kriterien eingehalten und beachtet werden, etwa Mindestabstände zu Wohngebieten (meist mindestens 700 Meter), verschiedene natur- und artenschutzrechtliche Anforderungen, Vogelschutz, Abstände zu Radaranlagen und Flugplätzen sowie Wasserschutz.

Wer genehmigt eine Windenergieanlage?

Die zuständigen Landratsämter als Genehmigungsbehörde für Windenergieanlagen gemäß BImSchG prüfen eingereichte Gutachten auf Glaubwürdigkeit, Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit. Wenn offene Punkte auffallen, etwa fehlende Unterlagen, nicht aussagekräftige Gutachten oder es Anlass zu Rückfragen gibt, werden Nachforderungen gestellt.

Wie werden die Onshore-Windkraftanlagen geplant und gebaut?

Die PNE-Gruppe ist einer der erfahrensten Entwickler von Windparks. Grundsätzlich lässt sich der Projektverlauf grob in vier Phasen unterteilen: Flächensicherung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme. Von der Suche nach dem richtigen Standort über die Planungs- und Genehmigungsphase sowie den Bau bis zum fertigen Windpark arbeitet die PNE-Gruppe mit der Kompetenz und Erfahrung aus der Realisierung von weit mehr als 240 Windparks. Darüber hinaus betreut die PNE-Gruppe im technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement Windparks auch während der Betriebsphase – sowohl eigene als auch die von Kundinnen und Kunden. Während der Entwicklung eines Projekts arbeitet die PNE-Gruppe möglichst eng und transparent mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Verbänden, Kommunen und Behörden zusammen, um eine möglichst breite Akzeptanz zu schaffen. Liegt die Genehmigung vor, kann der Bau des Onshore-Windparks und der benötigten Infrastruktur wie Kabel und Wege erfolgen. Von der Errichtung der Windenergieanlage mit der Montage der verschiedenen Einzelteile bis zur Fertigstellung wird alles perfekt aufeinander abgestimmt. Zudem setzt die PNE-Gruppe die neuesten Technologien ein, um einen leistungsstarken Windpark zu realisieren.

Gibt es Mindestabstände für die Anlage zu einzelnen Wohnhäusern?

Aktuell besagt die Rechtslage, dass die Bundesländer die Mindestabstände zu Windkraftanlagen eigenständig festlegen dürfen. In den meisten Ländern gilt die Regelung von 1.000 Metern Abstand von einer Windkraftanlage bis zu einem Wohnhaus. Bayern verfolgt die 10H-Regelung. Diese besagt, dass die zehnfache Höhe des Windrads als Abstand zum nächsten Wohnhaus gilt. Die Ampelkoalition der Bundesregierung verfolgt aktuell das Ziel, die Mindestabstände zu Wohnhäusern bundesweit abzuschaffen.

Auf welchen Flächen dürfen Windenergieanlagen der PNE-Gruppe gebaut werden?

Der Bau einer Windkraftanlage unterliegt strengen Kriterien. Die rechtliche Grundlage für den Bau von Windenergieanlagen bildet das Baugesetzbuch (BauGB). Hier steht festgeschrieben, dass Windenergieanlagen im sogenannten Außenbereich, daher außerhalb geschlossener Ortschaften und Wohngebiete gebaut werden dürfen. In diesen Außenbereichen gelten strenge gesetzliche Auflagen, die eingehalten werden müssen, um eine Baugenehmigung zu erhalten. Zudem werden schon zu Beginn alle betroffenen Behörden, kommunalen Verbände und Vereine über das Projekt informiert. Die betroffenen Kommunen können einen Flächennutzungsplan aufstellen, dieser enthält konkrete Kriterien zu dem Bauvorhaben, etwa Mindestabstände zu Wohngebieten, Natur- und Artenschutzvorschriften, Vogelschutz, Abstandsvorschriften zu Radaranlagen und Flugplätzen sowie Wasserschutz.

Wie können betroffene Kommunen und Flächeneigentümerinnen und -eigentümer profitieren?

Die PNE-Gruppe fördert die regionale Wertschöpfung. Durch Windenergie von der PNE-Gruppe profitieren die betroffenen Kommunen und Grundeigentümerinnen und -eigentümer nicht nur in ökologischer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht. Nach § 6 des Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) wird den betroffenen Gemeinden, deren Gemeindegebiet sich innerhalb eines um die Turmmitte einer Windenergieanlage gelegenen Umkreises von 2,5 Kilometern befindet, ein langfristiges Einkommen zugesichert: So erhalten diese eine freiwillige Zuwendung von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde. Das entspricht etwa 30.000 Euro pro Jahr und pro Windrad bei modernen Windenergieanlagen. Während der Bauphasen beauftragt die PNE-Gruppe vorrangig lokale Unternehmen mit dem Wegebau und der Baustelleneinrichtung. Die PNE-Gruppe unterstützt zudem die Gründung von Fördervereinen durch die Grundeigentümer finanziell und steht hier beratend zur Seite. Grundeigentümerinnen und -eigentümer profitieren zudem durch den Flächenpoolvertrag, hierzu berät und unterstützt die PNE-Gruppe gerne.

Ist eine Bürgerbeteiligung bei den Windkraftprojekten grundsätzlich vorgesehen?

Die PNE-Gruppe legt großen Wert auf einen ehrlichen, transparenten und verlässlichen Dialog. Ziel ist es, Landeigentümerinnen und -eigentümer, alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Akteurinnen und Akteure in unsere Zukunftsprojekte einzubinden und sich auf Augenhöhe auszutauschen. Wichtig ist daher bei all den Projekten, die interessierte Öffentlichkeit kontinuierlich und von Anfang an zu informieren und so weit wie möglich einzubinden. Grundsätzlich wird zwischen förmlichem Verfahren nach § 10 BImSchG und vereinfachtem Verfahren nach § 19 BImSchG unterschieden. Beide Verfahren setzen einen schriftlichen Antrag und die Einreichung aller prüfungsrelevanter Unterlagen voraus und erfordern die Beteiligung mehrerer betroffener Behörden. Ein förmliches Verfahren sieht eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Dieser Prozess gliedert sich in die drei Teilschritte Bekanntmachung, Einwendungen der Bürger sowie Erörterungstermin. Einzelheiten zur Antragstellung sowie zum Ablauf des Genehmigungsverfahrens sind in der Verordnung über das Genehmigungsverfahren (9. BImSchV) geregelt.

Regionale Wertschöpfung

Wir investieren in eine wirtschaftsstarke Region und den Standort Deutschland

Durch unsere Windenergie profitieren die Kommunen Dautphetal und Gladenbach sowie der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht nur in ökologischer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht. Die Windkraftanlagen sichern den betroffenen Gemeinden, deren Gemeindegebiet sich innerhalb eines um die Turmmitte einer Windenergieanlage gelegenen Umkreises von 2,5 Kilometern befindet, zudem ein langfristiges Einkommen: So erhalten diese eine freiwillige Zuwendung von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde. Das entspricht etwa 30.000 Euro pro Jahr und pro Windrad bei modernen Windenergieanlagen.

Zusätzlich dazu können Pachteinnahmen durch die Bereitstellung von kommunalen Grundstücken im Windvorranggebiet generiert werden. In der Bauphase beauftragt PNE außerdem vorrangig lokale Unternehmen mit dem Wegebau und der Baustelleneinrichtung. Zudem stehen wir weiterhin dazu, ein Bürgerbeteiligungsmodell anzubieten, das der Gemeinschaft und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort weitere Wertschöpfungsmöglichkeiten vom und am Windpark bietet.