Ein Windenergie-Projekt der PNE AG.

Repowering Windpark Gardelegen

Der bestehende Windpark Gardelegen befindet sich auf dem Gebiet der gleichnamigen Hansestadt in Sachsen-Anhalt. Der Windpark besteht aus insgesamt elf Windenergieanlagen, wobei im Rahmen des Repoweringvorhabens der PNE AG lediglich fünf Bestandsanlagen durch zunächst drei, perspektivisch vier neue Anlagen ersetzt werden sollen. Durch den absehbaren Rückbau einer sechsten Bestandsanlage besteht die Option, eine vierte neue Windenergieanlage zu errichten.

Die Planung für das Repowering des Windparks Gardelegen erfolgte auf der Grundlage des Regionalen Entwicklungsplans Altmark 2005, der 2013 um den sachlichen Teilplan “Wind” ergänzt wurde.

Mit dem Repowering des Windparks Gardelegen haben wir die Chance, unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten und Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Wir liefern sichere und saubere Energie und investieren in den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die Projektphasen auf einen Blick.

Aktueller Projektstatus

Sicherung der Flächen
Genehmigung beantragt
Genehmigung erhalten
Ausschreibung
Bauvorbereitung
Baudurchführung

Ein Entstehungsort für Erneuerbare Energien.

Standort des Windparks

Die PNE AG projektiert leistungsstarke Anlagen.

Über die geplanten Windenergieanlagen

Die nachfolgend genannten Spezifikationen sind unter Vorbehalt zu verstehen und können sich im weiteren Projektverlauf ändern:

  • Anzahl: zunächst 3, perspektivisch 4 Anlagen
  • Typ: Vestas V162
  • Rotordurchmesser: 162 m
  • Nabenhöhe: 169 m
  • Gesamtbauhöhe: 250 m
  • Nennleistung je WEA: 6,0 MW
  • Gesamtnennleistung: 18 MW


Trotz reduzierter Anlagenanzahl wird sich der Stromertrag im Vergleich zum Altwindpark signifikant erhöhen. Aus den vorab genannten Spezifikationen ergeben sich die folgenden rechnerischen Werte:

  • Stromproduktion pro Jahr: ca. 53.000 MWh
  • Versorgte 3-Personen-Haushalte: ca. 14.2001
  • CO2-Einsparung pro Jahr: ca. 39.900 Tonnen2


1 Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
2 Quelle: Bundesverband Windenergie (BWE)

Ausgleichsmaßnahmen für Umwelt, Mensch und Natur.

Umwelt- und Naturschutz

Maßnahmen zum Umwelt- und Naturschutz spielen bei der Genehmigung unserer Projekte eine wichtige Rolle: Schon bei der Standortwahl berücksichtigen wir sensible Lebensräume, wie zum Beispiel Vogelzugrouten. Darüber hinaus werden notwendige Schutzmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Eingriffe in Natur und Landschaft werden bei unseren Projekten somit vollständig ausgeglichen.

Maßnahmen zur Immissionsreduktion:
Selbstverständlich werden die maximal zulässigen Richtwerte für Schall und Schlagschatten eingehalten. Zur Vermeidung von Eiswurf verfügt die Anlage über Eiserkennungssysteme. Wird eine Vereisung festgestellt, wird die Anlage gestoppt und der Rotor zum Stillstand gebracht.

Das nachfolgende Foto zeigt unsere Projektfläche, die landwirtschaftlich genutzt wird und auf der sich zurzeit sechs Anlagen des bestehenden Alt-Windparks Gardelegen befinden:

Die Kommunen und ihre Menschen sind uns wichtig.

Regionale Wertschöpfung

Uns ist es wichtig, unsere Windparkvorhaben gemeinsam mit den Menschen vor Ort umzusetzen.

Regionale Wertschöpfung erfolgt bei uns durch verschiedene und individuelle Konzepte. So versuchen wir zum Beispiel, lokale Unternehmen zu involvieren – ob für Bau- oder Mäharbeiten –, um so auch Wertschöpfung in der Region vor Ort zu generieren.

Wir begrüßen es sehr, dass mit § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2023 die Möglichkeit geschaffen wurde, Kommunen im Umkreis von 2,5 Kilometern um die Turmmitte einer Windenergieanlage finanziell an deren Betrieb zu beteiligen. Es gehört daher zu unserem Selbstverständnis, den betroffenen Gemeinden einen freiwilligen Betrag in Höhe von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde anzubieten.
Voraussetzung für die kommunale Beteiligung nach dem EEG 2023 ist die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen im jeweiligen Projekt.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

PROJEKTHISTORIE UND -ZUKUNFT

Mai 2021
Einreichung des Genehmigungsantrages nach BImSchG

Der Antrag für die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz für das Repowering des Windparks Gardelegen wurde im Mai 2021 eingereicht.

Februar 2026
Geplante Aufnahme der Bautätigkeiten

Die Aufnahme der (vorbereitenden) Bautätigkeiten ist für Februar 2026 geplant.

Oktober 2026
Geplante Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme des Windparks Gardelegen ist für Oktober 2026 geplant.

Ihr Ansprechpartner

Wir legen großen Wert auf einen ehrlichen, transparenten und verlässlichen Dialog. Unser Ziel ist es, alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Akteure und Akteurinnen in unser Zukunftsprojekt einzubinden und sich auf Augenhöhe auszutauschen. 

Bei Fragen oder Anregungen rund um das Repowering des Windparks Gardelegen wenden Sie sich gerne an Christoph Driemel (Projektentwicklung).

Erfahren Sie mehr über die PNE AG und unsere Arbeit als Clean Energy Solutions Provider.

FAQ Windenergie

Unsere Antworten auf häufige Fragen.

In einer Welt, die verstärkt nach nachhaltigen Energiequellen sucht, spielt Windenergie eine bedeutende Rolle in der Reduzierung von CO2-Emissionen und der Bereitstellung sauberer Energie. Wir klären häufige Fragen in dem komplexen Bereich der Projektentwicklung von Windenergie-Projekten. 

Haben Sie Fragen?
PNE AG - Ansprechpartner Christoph Driemel
Christoph Driemel
Projektentwicklung