Ein Windenergie-Projekt der PNE AG.

Repowering Windpark Hassendorf

Der ehemalige Windpark Hassendorf mit seinen zuletzt sechs kleineren Windenergieanlagen prägt seit Anfang der 2000er Jahre das Landschaftsbild an der B75 in der gleichnamigen Gemeinde der Samtgemeinde Sottrum.

Fünf der sechs Anlagen wurden seinerzeit von der PNE AG projektiert und errichtet. Nach nunmehr über 20 Jahren haben die Anlagen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und sollen durch drei moderne Windenergieanlagen ersetzt werden.

Die Projektphasen auf einen Blick.

Aktueller Projektstatus

Sicherung der Flächen
Genehmigung beantragt
Genehmigung erhalten
Ausschreibung
Bauvorbereitung
Baudurchführung

Ein Entstehungsort für Erneuerbare Energien.

Standort des Windparks

Die PNE AG projektiert leistungsstarke Anlagen.

Über die geplanten Windenergieanlagen

Die nachfolgend genannten Spezifikationen sind unter Vorbehalt zu verstehen und können sich im weiteren Projektverlauf ändern:

  • Anzahl: 3
  • Typ: Vestas V150-6.0
  • Rotordurchmesser: 150 m
  • Nabenhöhe: 125 m
  • Gesamtbauhöhe: 200 m
  • Nennleistung je WEA: 6,0 MW
  • Gesamtnennleistung: 18,0 MW


Daraus ergeben sich die folgenden rechnerischen Werte:

  • Stromproduktion pro Jahr: ca. 40.600 MWh
  • Versorgte 3-Personen-Haushalte: ca. 10.9001
  • CO2-Einsparung pro Jahr: ca. 30.600 Tonnen2

1 Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
2 Quelle: Bundesverband Windenergie (BWE)

Ausgleichsmaßnahmen für Umwelt, Mensch und Natur.

Umwelt- und Naturschutz

Maßnahmen zum Umwelt- und Naturschutz spielen bei der Genehmigung unserer Projekte eine wichtige Rolle: Schon bei der Standortwahl berücksichtigen wir sensible Lebensräume, wie zum Beispiel Vogelzugrouten. Darüber hinaus werden notwendige Schutzmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Eingriffe in Natur und Landschaft werden bei unseren Projekten somit vollständig ausgeglichen.

Der Vorrangstandort Hassendorf ist eine Offenland-Fläche, größtenteils Ackerland, gesäumt und durchzogen von Hecken- und Alleestrukturen. Letztere entstanden maßgeblich als Ausgleichmaßnahmen für die Errichtung der Altanlagen. Im vergangenen Jahr beginnend im Juli 2022 wurden umfangreiche Kartierungen der vorkommenden Brutvogelarten sowie Gast- und Rastvogelarten im Projektgebiet sowie im Umkreis bis 1.500 m durch einen externen Gutachter erstellt, welche im Sommer 2023 abgeschlossen wurden. Seit Mitte April 2023 werden zudem Fledermaus-Vorkommen erfasst und dokumentiert.

Maßnahmen zur Immissionsreduktion:
Selbstverständlich werden die maximal zulässigen Richtwerte für Schall und Schlagschatten eingehalten. Zur Vermeidung von Eiswurf verfügt die Anlage über Eiserkennungssysteme. Wird eine Vereisung festgestellt, wird die Anlage gestoppt und der Rotor zum Stillstand gebracht.

Die Kommunen und ihre Menschen sind uns wichtig.

Regionale Wertschöpfung

Uns ist es wichtig, unsere Windparkvorhaben gemeinsam mit den Menschen vor Ort umzusetzen.

Regionale Wertschöpfung erfolgt bei uns durch verschiedene und individuelle Konzepte. So versuchen wir zum Beispiel, lokale Unternehmen zu involvieren – ob für Bau- oder Mäharbeiten –, um so auch Wertschöpfung in der Region vor Ort zu generieren.

Wir begrüßen es sehr, dass mit § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2023 die Möglichkeit geschaffen wurde, Kommunen im Umkreis von 2,5 Kilometern um die Turmmitte einer Windenergieanlage finanziell an deren Betrieb zu beteiligen. Es gehört daher zu unserem Selbstverständnis, den betroffenen Gemeinden einen freiwilligen Betrag in Höhe von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde anzubieten.
Voraussetzung für die kommunale Beteiligung nach dem EEG 2023 ist die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen im jeweiligen Projekt.

Die Gemeinde Hassendorf kann sich zudem auf jährliche Pachtzahlungen aus dem Windparkgebiet sowie Gewerbesteuereinnahmen freuen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

PROJEKTHISTORIE UND -ZUKUNFT

2021
Erhalt Vorbescheid nach BImSchG

Die Zulässigkeit des Repowerings des ehemaligen Windparks Hassendorf im ehemaligen Vorranggebiet Hassendorf wurde 2021 im Rahmen eines sogenannten Vorbescheids nach § 9 Bundes-Immissionsschutzgesetz geklärt.

Januar 2022
Einreichung Antrag auf BImSchG-Vorbescheid

Der Antrag auf Vorbescheid nach BImSchG über die planungsrechtliche Zulässigkeit wurde im Januar 2022 eingereicht.

Juni 2022
Bekanntgabe raumordnungsrechtlicher Vorbescheid

Die rein planungsrechtliche Zulässigkeit wurde uns im Juni und offiziell mit Bescheid im November 2022 bestätigt. Der raumordnungsrechtliche Vorbescheid kann online eingesehen werden.

Januar 2024
Einreichung Antrag Genehmigung nach BImSchG

Der Antrag Genehmigung nach BImSchG wurde im Januar 2024 eingereicht und befindet sich zurzeit in Vollständigkeitsprüfung. 

Ihre Ansprechpartner

Seit 2020 arbeiten wir an der Repoweringplanung des Windparks Hassendorf, dabei stehen wir in aktivem Austausch mit der Gemeinde Hassendorf, dem Landkreis und den Grundeigentümern. Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich gerne an die auf dieser Webseite angegebenen Ansprechpartner. 

Erfahren Sie mehr über die PNE AG und unsere Arbeit als Clean Energy Solutions Provider.

FAQ Windenergie

Unsere Antworten auf häufige Fragen.

In einer Welt, die verstärkt nach nachhaltigen Energiequellen sucht, spielt Windenergie eine bedeutende Rolle in der Reduzierung von CO2-Emissionen und der Bereitstellung sauberer Energie. Wir klären häufige Fragen in dem komplexen Bereich der Projektentwicklung von Windenergie-Projekten. 

Haben Sie Fragen?
Andreas Birkenhagen
Projektentwicklung
Slena Schweiger
Projektentwicklung