Projektstatus: Baubeginn wird vorbereitet

Windpark Sundern-Allendorf

Die PNE AG plant die Errichtung und den Betrieb von fünf Windenergieanlagen (WEA) auf dem Gebiet der Stadt Sundern in den Gemarkungen Allendorf und Amecke im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. 

Mit dem Windpark Sundern-Allendorf haben wir die Chance, unseren Beitrag zur Energiewende zu leisten und Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen. Wir liefern sichere und saubere Energie und investieren in den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Ein Entstehungsort für Erneuerbare Energien.

Standort des Windparks

Die PNE AG projektiert leistungsstarke Anlagen.

Über die geplanten Windenergieanlagen

Die nachfolgend genannten Spezifikationen sind unter Vorbehalt zu verstehen und können sich im weiteren Projektverlauf ändern:

  • Anzahl: 5
  • Typ: Siemens-Gamesa SG-170
  • Rotordurchmesser: 170 m
  • Nabenhöhe: 165 m
  • Gesamtbauhöhe: 250 m
  • Nennleistung je WEA: 6,6 MW
  • Gesamtnennleistung: 33 MW


Daraus ergeben sich die folgenden rechnerischen Werte:

  • Stromproduktion pro Jahr: ca. 90.700 MWh
  • Versorgte 3-Personen-Haushalte: ca. 24.4001
  • CO2-Einsparung pro Jahr: ca. 68.300 Tonnen2


1 Quelle: Bundesverband Windenergie (BWE)
2 Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft

Ausgleichsmaßnahmen für Umwelt, Mensch und Natur.

Umwelt- und Naturschutz

Maßnahmen zum Umwelt- und Naturschutz spielen bei der Genehmigung unserer Projekte eine wichtige Rolle: Schon bei der Standortwahl berücksichtigen wir sensible Lebensräume, wie zum Beispiel Vogelzugrouten. Darüber hinaus werden notwendige Schutzmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie ökologische Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Eingriffe in Natur und Landschaft werden bei unseren Projekten somit vollständig ausgeglichen.

Schutzmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten:

  • Anpflanzung von standorttypischen Laubhölzern zur Schaffung eines Laubwaldes als Habitat für die Waldschnepfe
  • Durchführung eines Mahdmanagments zur speziellen Vegetationsentwicklung zugunsten des Rotmilan
  • Pflanzungen von Saum- und Heckenstreifen sowie bodenständiger Laubbäume zugunsten von Bluthänfling, Feldschwirl und Neuntöter
  • Vogel- und Fledermausschützende Gestaltung des Mastfußbereiches jeder Windenergieanlage


Maßnahmen zur Immissionsreduktion:
Selbstverständlich werden die maximal zulässigen Richtwerte für Schall und Schlagschatten eingehalten. Um die nächtlichen Lichtimmissionen zu reduzieren, wird eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) installiert. Zur Vermeidung von Eiswurf verfügt die Anlage über Eiserkennungssysteme. Wird eine Vereisung festgestellt, wird die Anlage gestoppt und der Rotor zum Stillstand gebracht.

Die Kommunen und ihre Menschen sind uns wichtig.

Regionale Wertschöpfung

Uns ist es wichtig, unsere Windparkvorhaben gemeinsam mit den Menschen vor Ort umzusetzen.

Bürgerbeteiligung erfolgt bei uns durch verschiedene und individuelle Konzepte. So versuchen wir zum Beispiel, lokale Unternehmen zu involvieren – ob für Bau- oder Mäharbeiten –, um so auch Wertschöpfung in der Region vor Ort zu generieren.

Wir begrüßen es sehr, dass durch den § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 die Möglichkeit geschaffen wurde, den anliegenden Gemeinden eine finanzielle Beteiligung an dem Windparkvorhaben zu ermöglichen. Daher gehört es zu unserem Selbstverständnis, diesen betroffenen Gemeinden einen freiwilligen Zuschuss von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde anzubieten, sofern dessen gesetzliche Anforderungen in dem jeweiligen Projekt erfüllt werden.

Der Zuschuss wird allen Gemeinden gewährt, deren Gemeindegebiet im Umkreis von 2,5 Kilometern um die Mitte des Turms einer Windenergieanlage liegt. Die Höhe beträgt bei modernen Windkraftanlagen etwa 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr und Anlage.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Projekthistorie und -zukunft

Das Genehmigungsverfahren nach § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde in einem Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung beim Hochsauerlandkreis durchgeführt. Der Antrag wurde im Dezember 2021 gestellt und der Erhalt der Genehmigung erfolgte im Juni 2023.

Der Baubeginn ist für Februar 2024 geplant, die Inbetriebnahme für 2025:

1
Juni 2023 Genehmigung erhalten
2
Februar 2024 Geplanter Baubeginn
3
2025 Geplante Inbetriebnahme

Ihre Ansprechpartner

Wir legen großen Wert auf einen ehrlichen, transparenten und verlässlichen Dialog. Unser Ziel ist es, alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Akteure und Akteurinnen in unser Zukunftsprojekt einzubinden und sich auf Augenhöhe auszutauschen.

Bei Fragen oder Anregungen rund um den Windpark Sundern-Allendorf wenden Sie sich gerne an:

Olaf-Bruno Hamann
Projektentwicklung
olaf.hamann(at)pne-ag.com

Jens Peters
Construction Management
jens.peters(at)pne-ag.com

Erfahren Sie mehr über die PNE AG und unsere Arbeit als Clean Energy Solutions Provider.

FAQ Windenergie

Unsere Antworten auf häufige Fragen.

In einer Welt, die verstärkt nach nachhaltigen Energiequellen sucht, spielt Windenergie eine bedeutende Rolle in der Reduzierung von CO2-Emissionen und der Bereitstellung sauberer Energie. Wir klären häufige Fragen in dem komplexen Bereich der Projektentwicklung von Windenergie-Projekten. 

Haben Sie Fragen?
Olaf-Bruno Hamann
Projektentwicklung
Jens Peters
Construction Management